Wieder mal beschäftigt mich das Essen.
Irgendwie bekomme ich es nicht wirklich hin. Entweder esse ich zu viel, oder nichts, bzw. fast nichts.
Das ist auch nicht normal!
Aber was ist "normal"?
Aufhören zu können wenn man SATT ist?
Zu merken wenn man satt ist?
Zu merken wenn man Hunger hat?
Nur zu Essen wenn der Körper Nahrung braucht?
Zu essen worauf man Lust und Appetit hat?
Essen nicht mit Gefühlen, schlechtem Gewissen, mit Belohnung und Bestrafung verbinden?
Lebensmittel nicht in "Erlaubtes" und "Verbotenes" einteilen?
Das alles kann ich nicht. Noch nicht. Vielleicht gar nie.
Aber ich muss lernen damit umzugehen!
Vorgestern hatte ich abends noch "Lust" ein Müsli zu essen. Daraus wurden vier oder fünf Schüsseln und zwei Becher Joghurt... Dafür habe ich gestern wieder nichts gegessen...
Irgendwie ist es bei mir beim Essen wie bei anderen Suchtmitteln:
Es ist einfacher nichts zu essen, als wenig. Nach JEDEM Essen kämpfe ich damit aufhören zu können. Und es spielt keine besondere Rolle ob es sich dabei um Chips, Schokolade, Müsli, Suppe, Äpfel oder Orangen handelt!
Vielleicht wird es irgendwann einfacher... Zumindest sagen das doch alle...
Das letzte Mal absichtlich erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag fünfundzwanzig...
...und Tag zwei ohne Essanfall.
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