Ja, der Titel dieses Eintrags ist von Falco. Der Satz schwirrt um meinen Kopf, und er geht nicht mehr weg.
Heute habe ich eine unerwartet hohe Rechnung im Briefkasten gefunden. Die Rentenversicherung stellt eine Forderung in einer vierstelligen Summe, die innerhalb einer Woche zu begleichen ist und mein Konto incl. Sparbuch leerfegen wird. Das überfordert mich. Dann ist alles weg. Ich habe keine Rücklagen mehr. Und Andreas will ich nicht nach Geld fragen, weil ich mir dann Vorwürfe anhören dürfte wie: "Selber schuld, dass die Versäumnisszuschläge so hoch sind, hättest dich eben früher darum gekümmert!" "Du bekommst nichts geregelt!" "Immer willst du Geld, ich überweise dir doch schon Geld jeden Monat!" ""Du lässt dich nur aushalten!" ...
Irgendwas in der Richtung würde kommen. Ist schließlich alles schon einmal so dagewesen...
Als ich mitten am Heulen war kam er heim. Seine Reaktion auf das frisch geputzte Auto (nur von außen, weiter bin ich noch nicht gekommen):
"Warum hast du denn das Auto geputzt? Bist du schon wieder irgendwo dagegengefahren? Weißt du nicht, dass man Autos nicht putzt wenn es Minustemperaturen hat? Das steht in jeder Autozeitung! Hättest du mich mal gefragt! Innen wäre es nötiger gewesen, aber da ist es immer noch total verdreckt! ..."
"Und jetzt sieh mal zu, dass du auch mal was tust, hier sieht es aus wie Sau!!!! Du bist bloß noch am Telefonieren!" ...
Mein Körper zittert, meine Seele schmerzt, meine Augen sind trübe, in meinem Hals steckt ein dicker Klos, in meiner Brust sitzt ein tiefes Loch, was alles zu verschlingen droht,...
Ich bin am Essen...
Die halb leere Flasche Wein in der Küche rückt verführerisch nahe an mich heran...
Die Versprechen und Vorsätze sind weg...
Viel habe ich gelernt. Erst gestern habe ich bei einem Telefonat viel über mich erfahren.
Aber Umsetzen kann ich es nicht - daraus Kraft schöpfen kann ich nicht.
Ich bin nicht stark genug für dieses Leben.
Meine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen beim Kampf gegen Essstörungen, Alkoholismus, Depressionen und manchmal auch selbstverletzendes Verhalten.
Samstag, 23. Februar 2013
Dienstag, 19. Februar 2013
Normal?
Wieder mal beschäftigt mich das Essen.
Irgendwie bekomme ich es nicht wirklich hin. Entweder esse ich zu viel, oder nichts, bzw. fast nichts.
Das ist auch nicht normal!
Aber was ist "normal"?
Aufhören zu können wenn man SATT ist?
Zu merken wenn man satt ist?
Zu merken wenn man Hunger hat?
Nur zu Essen wenn der Körper Nahrung braucht?
Zu essen worauf man Lust und Appetit hat?
Essen nicht mit Gefühlen, schlechtem Gewissen, mit Belohnung und Bestrafung verbinden?
Lebensmittel nicht in "Erlaubtes" und "Verbotenes" einteilen?
Das alles kann ich nicht. Noch nicht. Vielleicht gar nie.
Aber ich muss lernen damit umzugehen!
Vorgestern hatte ich abends noch "Lust" ein Müsli zu essen. Daraus wurden vier oder fünf Schüsseln und zwei Becher Joghurt... Dafür habe ich gestern wieder nichts gegessen...
Irgendwie ist es bei mir beim Essen wie bei anderen Suchtmitteln:
Es ist einfacher nichts zu essen, als wenig. Nach JEDEM Essen kämpfe ich damit aufhören zu können. Und es spielt keine besondere Rolle ob es sich dabei um Chips, Schokolade, Müsli, Suppe, Äpfel oder Orangen handelt!
Vielleicht wird es irgendwann einfacher... Zumindest sagen das doch alle...
Das letzte Mal absichtlich erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag fünfundzwanzig...
...und Tag zwei ohne Essanfall.
Irgendwie bekomme ich es nicht wirklich hin. Entweder esse ich zu viel, oder nichts, bzw. fast nichts.
Das ist auch nicht normal!
Aber was ist "normal"?
Aufhören zu können wenn man SATT ist?
Zu merken wenn man satt ist?
Zu merken wenn man Hunger hat?
Nur zu Essen wenn der Körper Nahrung braucht?
Zu essen worauf man Lust und Appetit hat?
Essen nicht mit Gefühlen, schlechtem Gewissen, mit Belohnung und Bestrafung verbinden?
Lebensmittel nicht in "Erlaubtes" und "Verbotenes" einteilen?
Das alles kann ich nicht. Noch nicht. Vielleicht gar nie.
Aber ich muss lernen damit umzugehen!
Vorgestern hatte ich abends noch "Lust" ein Müsli zu essen. Daraus wurden vier oder fünf Schüsseln und zwei Becher Joghurt... Dafür habe ich gestern wieder nichts gegessen...
Irgendwie ist es bei mir beim Essen wie bei anderen Suchtmitteln:
Es ist einfacher nichts zu essen, als wenig. Nach JEDEM Essen kämpfe ich damit aufhören zu können. Und es spielt keine besondere Rolle ob es sich dabei um Chips, Schokolade, Müsli, Suppe, Äpfel oder Orangen handelt!
Vielleicht wird es irgendwann einfacher... Zumindest sagen das doch alle...
Das letzte Mal absichtlich erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag fünfundzwanzig...
...und Tag zwei ohne Essanfall.
Sonntag, 17. Februar 2013
Ich bin gut so
... wie ich eben bin.
In Zukunft werde ich mir nicht mehr so viel gefallen lassen.
Nicht von meinem Mann, nicht von meinen Eltern, und auch von sonst keinem. Ich werde mich wehren, wenn ich nicht ernst genommen werde, oder das Gefühl habe nicht "gleichberechtigt" wahrgenommen zu werden, oder mich jemand beleidigt oder herabsetzt, wenn auch nur indirekt.
Natürlich muss mir das alles zuerst mal auffallen. Aber ich merke immer mehr, das hinter jedem schlechten Gefühl, hinter jedem Essdruck, irgend so eine Situation steckt. Und sei es auch nur die Erwartung, dass es Abends wieder so läuft.
Ein Beispiel: Vor ein paar Tagen habe ich echt viel gemacht und trotzdem hatte ich ein schlechtes Gefühl und habe Abends wieder viel gegessen.
Mittlerweile glaub ich zu wissen wo es herkam: Es war die Hoffnungslosigkeit die mich ergriff, die Resignation, dass egal was ich mache, es wird nie genug sein, es wird nie perfekt, ich werde nie "fertig"...
Aber das ist ohnehin nicht möglich. Niemand ist irgendwann fertig, oder perfekt. Ich brauche mich deshalb nicht klein fühlen, oder klein machen lassen...
Ich werde in Zukunft keine Befehle, Anordnungen, Beleidigungen, "Erlaubnisse", und ähnliches mehr von "gleichrangigen Personen" annehmen und mich dabei schlecht und klein fühlen!
Ich werde dagegenhalten, kontrageben, oder, zur Not, die Situation einfach rechtzeitig verlassen.
Vielleicht schaffe ich es dann endlich mit der vielen Esserei wieder aufzuhören und mich besser zu fühlen!
Das letzte Mal absichtlich Erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag zweiundzwanzig...
...und Tag eins ohne Essanfall...
In Zukunft werde ich mir nicht mehr so viel gefallen lassen.
Nicht von meinem Mann, nicht von meinen Eltern, und auch von sonst keinem. Ich werde mich wehren, wenn ich nicht ernst genommen werde, oder das Gefühl habe nicht "gleichberechtigt" wahrgenommen zu werden, oder mich jemand beleidigt oder herabsetzt, wenn auch nur indirekt.
Natürlich muss mir das alles zuerst mal auffallen. Aber ich merke immer mehr, das hinter jedem schlechten Gefühl, hinter jedem Essdruck, irgend so eine Situation steckt. Und sei es auch nur die Erwartung, dass es Abends wieder so läuft.
Ein Beispiel: Vor ein paar Tagen habe ich echt viel gemacht und trotzdem hatte ich ein schlechtes Gefühl und habe Abends wieder viel gegessen.
Mittlerweile glaub ich zu wissen wo es herkam: Es war die Hoffnungslosigkeit die mich ergriff, die Resignation, dass egal was ich mache, es wird nie genug sein, es wird nie perfekt, ich werde nie "fertig"...
Aber das ist ohnehin nicht möglich. Niemand ist irgendwann fertig, oder perfekt. Ich brauche mich deshalb nicht klein fühlen, oder klein machen lassen...
Ich werde in Zukunft keine Befehle, Anordnungen, Beleidigungen, "Erlaubnisse", und ähnliches mehr von "gleichrangigen Personen" annehmen und mich dabei schlecht und klein fühlen!
Ich werde dagegenhalten, kontrageben, oder, zur Not, die Situation einfach rechtzeitig verlassen.
Vielleicht schaffe ich es dann endlich mit der vielen Esserei wieder aufzuhören und mich besser zu fühlen!
Das letzte Mal absichtlich Erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag zweiundzwanzig...
...und Tag eins ohne Essanfall...
Samstag, 9. Februar 2013
Totalausfall
Immer wieder wird mir in den Therapien und Gruppen gesagt, ich darf mich von niemandem abhängig machen, ich darf von niemandem etwas erwarten, das was ich brauche kann ich mir nur selbst geben, nur ich allein kann an meiner Situation was ändern, niemand sonst,...
Andererseits höre ich aber auch oft: Ohne Unterstützung von Angehörigen schafft es keiner, man braucht Rückhalt,...
Widerspricht sich das nicht ein wenig???
Spielt keine Rolle, denn ich bin ohnehin ziemlich allein.
Meine Eltern sind der Meinung ich mach mich nur wichtig und steigere mich in einen Spleen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dem begegnen sie am liebsten mit Ignoranz in der Hoffnung, dass es sich dann von allein erledigt...
Meine Schwester und einige Freundinnen haben wenig Zeit und müssen sich um sich selbst kümmern.
Andreas meinte heute zu mir: "Du weißt doch, dass über Gefühle reden nicht so mein Ding ist." Außerdem ist er unzufrieden über den unperfekten Haushalt und bevor sich der Zustand nicht ändert, KANN er nicht zufrieden sein und über andere Dinge (wie zum Beispiel unsere Beziehung) reden - oder sich kümmern.
Was soll ich dazu noch sagen???
Also rede ich mit ihm auch nur noch über den Haushalt!?! Ob es ihm auffallen wird?!?
Und Simone, mein einziger verbliebener verlässlicher Rückhalt und Unterstützung hat sich in den Winterurlaub verabschiedet!
Also, wurde mir heute bewusst: Totalausfall!!!!
Ich kann mich auf niemanden wirklich verlassen!!!!
Und vielleicht ist das auch gut so! Vielleicht muss ich gerade das endlich lernen und kapieren!!!
Meine Familie WILL es nicht verstehen und meine Freunde haben ihr eigenes Leben!
ICH muss was für MICH ändern. Nicht für oder wegen den anderen, und auch nicht durch andere.
Ich bin alleine! Trotz Partner, trotz Eltern und trotz Freunde!
Akzepiere das!
Es war schon immer so!
Und höre endlich auf so viel zu Essen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mein Versprechen wegen dem Erbrechen gehalten, trotz Essanfällen! Nur, wie lange geht das noch gut?
Ich esse meist entweder viel, oder gar nichts. Zur Zeit eher viel!!! Ich getraue mich schon gar nicht mehr mich zu wiegen!
Das letzte Mal erbrochen habe ich mich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag vierzehn...
Andererseits höre ich aber auch oft: Ohne Unterstützung von Angehörigen schafft es keiner, man braucht Rückhalt,...
Widerspricht sich das nicht ein wenig???
Spielt keine Rolle, denn ich bin ohnehin ziemlich allein.
Meine Eltern sind der Meinung ich mach mich nur wichtig und steigere mich in einen Spleen um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dem begegnen sie am liebsten mit Ignoranz in der Hoffnung, dass es sich dann von allein erledigt...
Meine Schwester und einige Freundinnen haben wenig Zeit und müssen sich um sich selbst kümmern.
Andreas meinte heute zu mir: "Du weißt doch, dass über Gefühle reden nicht so mein Ding ist." Außerdem ist er unzufrieden über den unperfekten Haushalt und bevor sich der Zustand nicht ändert, KANN er nicht zufrieden sein und über andere Dinge (wie zum Beispiel unsere Beziehung) reden - oder sich kümmern.
Was soll ich dazu noch sagen???
Also rede ich mit ihm auch nur noch über den Haushalt!?! Ob es ihm auffallen wird?!?
Und Simone, mein einziger verbliebener verlässlicher Rückhalt und Unterstützung hat sich in den Winterurlaub verabschiedet!
Also, wurde mir heute bewusst: Totalausfall!!!!
Ich kann mich auf niemanden wirklich verlassen!!!!
Und vielleicht ist das auch gut so! Vielleicht muss ich gerade das endlich lernen und kapieren!!!
Meine Familie WILL es nicht verstehen und meine Freunde haben ihr eigenes Leben!
ICH muss was für MICH ändern. Nicht für oder wegen den anderen, und auch nicht durch andere.
Ich bin alleine! Trotz Partner, trotz Eltern und trotz Freunde!
Akzepiere das!
Es war schon immer so!
Und höre endlich auf so viel zu Essen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mein Versprechen wegen dem Erbrechen gehalten, trotz Essanfällen! Nur, wie lange geht das noch gut?
Ich esse meist entweder viel, oder gar nichts. Zur Zeit eher viel!!! Ich getraue mich schon gar nicht mehr mich zu wiegen!
Das letzte Mal erbrochen habe ich mich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag vierzehn...
Dienstag, 5. Februar 2013
Neue Rückschläge
... und Herausforderungen!
Gestern Abend nach 22 Uhr hatte ich einen Essanfall. Ich hatte schon den ganzen Tag ein großes Verlangen, dem ich mal wieder mit viel Obst begegnet bin.
Am Abend dann hatte Andreas einen Verhaltensrückfall seiner Art: Mit einigen Bier intus wurde er verletzend und aggressiv. Er regte sich auf, dass ich keine Abmachungen einhalten würde (die er aufstellt ohne mich zu fragen)!
Na ja, genaugenommen hat er sich darüber beschwert, dass ich erst nach 22.30 Uhr heimkam, OBWOHL er vorher gesagt hatte ich solle unmittelbar nach meiner Gruppe nach hause kommen (was dann gegen 21.30 Uhr gewesen wäre). Als ich ihn dann fragte, weshalb, er säße doch nur vor dem Fernseher, was denn los sei, was ich denn in der letzten Stunde hier verpasst hätte, oder hätte tun sollen, meinte er Sachen wie:
"Weil ich es sage!"
"Du hättest putzen können, die Wohnung hat's nötig!"
"Du gehst bald jeden Abend weg! Hältst dich nicht an Abmachungen, bist unpünktlich, dann mach ich das künftig eben auch!"
"Und jetzt halt die Klappe, ich schaue einen Film!"
Als ich dann sagte, er braucht sich nicht als Vater oder Chef aufspielen, das sei er nicht, meinte er:
"Einer muss ja sagen wo es lang geht!"
"Was ich sage hast du zu tun! Und wenn ich sage du kommst gleich heim, dann kommst du gleich heim!"
Als ich dann sagte: "Gut, dann sage ich du darfst keinen Alkohol mehr in der Wohnung trinken!"
meinte er:
"Nur weil DU ein Problem damit hast? Ich denk ja gar nicht dran!"
"Und jetzt halt endlich deine Klappe, ich seh einen Film! Oder kommt das in deinem kleinen Hirn nicht an?"
Ich: "Warum bist du aggressiv und beleidigst mich die ganze Zeit?"
Er: "Weil du es ja anders anscheinend nicht verstehst!"
..........................................................................
Ich habe danach zwei Brezeln mit viel Butter und Käse und eine ganze Packung Knäckebrot mit fast einem ganzen Glas Nuss-Nougat-Creme gegessen!
Aber ich habe mein Versprechen gehalten und nicht erbrochen!
Jetzt wird eben wieder eine Weile nichts mehr, oder nur wenig gegessen... Irgendwie MUSS sich das ja mal einpendeln...
Ich fühle mich jetzt, 12 Stunden später, immer noch voll und satt und werde solange dieses Gefühl anhält auch nichts mehr essen!
Heute Abend, wenn Andreas aus der Arbeit kommt und vielleicht wieder normale Laune hat, werde ich ihn fragen, was EIGENTLICH sein Problem war gestern. Denn normalerweise kann man sehr gut mit ihm reden und er kann unheimlich lieb sein.
Nur manchmal hat er solche "Aussetzer" und da geht gar nichts mehr.
Ich kann offensichtlich immer noch nicht damit umgehen!!!
Das letzte Mal absichtlich erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag zehn...
Gestern Abend nach 22 Uhr hatte ich einen Essanfall. Ich hatte schon den ganzen Tag ein großes Verlangen, dem ich mal wieder mit viel Obst begegnet bin.
Am Abend dann hatte Andreas einen Verhaltensrückfall seiner Art: Mit einigen Bier intus wurde er verletzend und aggressiv. Er regte sich auf, dass ich keine Abmachungen einhalten würde (die er aufstellt ohne mich zu fragen)!
Na ja, genaugenommen hat er sich darüber beschwert, dass ich erst nach 22.30 Uhr heimkam, OBWOHL er vorher gesagt hatte ich solle unmittelbar nach meiner Gruppe nach hause kommen (was dann gegen 21.30 Uhr gewesen wäre). Als ich ihn dann fragte, weshalb, er säße doch nur vor dem Fernseher, was denn los sei, was ich denn in der letzten Stunde hier verpasst hätte, oder hätte tun sollen, meinte er Sachen wie:
"Weil ich es sage!"
"Du hättest putzen können, die Wohnung hat's nötig!"
"Du gehst bald jeden Abend weg! Hältst dich nicht an Abmachungen, bist unpünktlich, dann mach ich das künftig eben auch!"
"Und jetzt halt die Klappe, ich schaue einen Film!"
Als ich dann sagte, er braucht sich nicht als Vater oder Chef aufspielen, das sei er nicht, meinte er:
"Einer muss ja sagen wo es lang geht!"
"Was ich sage hast du zu tun! Und wenn ich sage du kommst gleich heim, dann kommst du gleich heim!"
Als ich dann sagte: "Gut, dann sage ich du darfst keinen Alkohol mehr in der Wohnung trinken!"
meinte er:
"Nur weil DU ein Problem damit hast? Ich denk ja gar nicht dran!"
"Und jetzt halt endlich deine Klappe, ich seh einen Film! Oder kommt das in deinem kleinen Hirn nicht an?"
Ich: "Warum bist du aggressiv und beleidigst mich die ganze Zeit?"
Er: "Weil du es ja anders anscheinend nicht verstehst!"
..........................................................................
Ich habe danach zwei Brezeln mit viel Butter und Käse und eine ganze Packung Knäckebrot mit fast einem ganzen Glas Nuss-Nougat-Creme gegessen!
Aber ich habe mein Versprechen gehalten und nicht erbrochen!
Jetzt wird eben wieder eine Weile nichts mehr, oder nur wenig gegessen... Irgendwie MUSS sich das ja mal einpendeln...
Ich fühle mich jetzt, 12 Stunden später, immer noch voll und satt und werde solange dieses Gefühl anhält auch nichts mehr essen!
Heute Abend, wenn Andreas aus der Arbeit kommt und vielleicht wieder normale Laune hat, werde ich ihn fragen, was EIGENTLICH sein Problem war gestern. Denn normalerweise kann man sehr gut mit ihm reden und er kann unheimlich lieb sein.
Nur manchmal hat er solche "Aussetzer" und da geht gar nichts mehr.
Ich kann offensichtlich immer noch nicht damit umgehen!!!
Das letzte Mal absichtlich erbrochen habe ich vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag zehn...
Samstag, 2. Februar 2013
Kindermund tut Wahrheit kund
Bisher halte ich es durch. Ich esse sogar mehr als vorher (natürlich ohne die früheren Essanfälle gerechnet).
Dies zeigt aber auch Konsequenzen: Ich habe einen aufgeblähten Bauch. Das liegt einerseits daran, dass ich viele Ballaststoffe esse, aber auch daran, dass ich Essverlangen mit viel Obst begegne. (Ich hoffe immer noch dass man von Obst nicht zunehmen kann!)
Heute beim Duschen nach dem Schwimmkurs meinte meine vierjährige Emily zu mir: "Du hast aber einen dicken Bauch!"
Das weiß ich selbst! dachte ich bei mir.
Wie gehe ich damit um? Doch weniger essen? Doch dem Wunsch nachgeben weiter abzunehmen?
Ich ging ins andere Extrem! Tat etwas, was ich mich vor Wochen noch nicht getraut hätte: Ich bin mit meiner Familie heute abend spontan in ein asiatisches Restaurant mit Buffet gegangen und aß so viel und worauf ich Lust hatte. JETZT fühle ich mich dick und voll!
Aber ich will es aushalten!
Andreas erschrack regelrecht, als er vorhin daheim meinen geblähten Bauch sah. Er fragte, ob ich ihn absichtlich herausstrecken würde!
Also hatte Emily doch recht: Mein Bauch IST dick!!! Ich wiege mit sicherheit vier Kilo mehr als noch vor zwei Wochen!
Ich hatte sofort extrem schlechte Laune...
Ab morgen darf ich wieder weniger essen und muss wieder mehr Sport machen!!!
Aber durchgehalten wird trotzdem! Mein Versprechen wird nicht nochmal gebrochen!!!
Das letzte Mal war vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag sieben...
Dies zeigt aber auch Konsequenzen: Ich habe einen aufgeblähten Bauch. Das liegt einerseits daran, dass ich viele Ballaststoffe esse, aber auch daran, dass ich Essverlangen mit viel Obst begegne. (Ich hoffe immer noch dass man von Obst nicht zunehmen kann!)
Heute beim Duschen nach dem Schwimmkurs meinte meine vierjährige Emily zu mir: "Du hast aber einen dicken Bauch!"
Das weiß ich selbst! dachte ich bei mir.
Wie gehe ich damit um? Doch weniger essen? Doch dem Wunsch nachgeben weiter abzunehmen?
Ich ging ins andere Extrem! Tat etwas, was ich mich vor Wochen noch nicht getraut hätte: Ich bin mit meiner Familie heute abend spontan in ein asiatisches Restaurant mit Buffet gegangen und aß so viel und worauf ich Lust hatte. JETZT fühle ich mich dick und voll!
Aber ich will es aushalten!
Andreas erschrack regelrecht, als er vorhin daheim meinen geblähten Bauch sah. Er fragte, ob ich ihn absichtlich herausstrecken würde!
Also hatte Emily doch recht: Mein Bauch IST dick!!! Ich wiege mit sicherheit vier Kilo mehr als noch vor zwei Wochen!
Ich hatte sofort extrem schlechte Laune...
Ab morgen darf ich wieder weniger essen und muss wieder mehr Sport machen!!!
Aber durchgehalten wird trotzdem! Mein Versprechen wird nicht nochmal gebrochen!!!
Das letzte Mal war vor Mias Geburtstag.
Heute ist Tag sieben...
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