Donnerstag, 15. November 2012

Ewige Versprechungen

Und wieder ein neues Versprechen, ein neuer Vorsatz, ein neuer Plan, ...

Wie viel ist das Versprechen, "Ab heute wird alles anders!" eines Suchtkranken wert?

So viel hat mir das Schreiben in diesem Blog schon gebracht: Es wird immer offensichtlicher, dass ich mich im Kreis drehe, dass ich mir immer wieder und wieder dasselbe vornehme, es aber nicht einhalte, um es mir dann, ein klein wenig anders, erneut vorzunehmen...
Ich verändere Nuancen an meinen Plänen und meinen Vorsätzen und rede mir somit ein, dass dieses Mal alles anders ist.
Aber in Wahrheit schiebe ich nur das Unangenehme mal wieder vor mir her und bewege mich auf der Stelle. Ich belüge mich selbst und trickse mich selbst aus, ohne dass ich mir dessen wirklich bewusst bin.

Ich weiß, durch eigene Erfahrung, dass man Jahrzehnte so leben kann! Ständiges Verschieben, ständige Vorsätze, die ich nie wirklich umsetze, ein ständiges Unzufrieden sein mit sich selbst, ein Warten auf das bessere Leben, wenn meine Wünsche, für die ich nicht wirklich bereit bin zu Kämpfen, irgendwann in Erfüllung gehen (von alleine wahrscheinlich),...

Jetzt drängt sich die Frage auf, ob ich wirklich so weiterleben möchte, oder ob ich endlich zu Kämpfen anfange????????????????????????????


Heute ist Tag zwei...

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